Zu so richtig viel an Infos komme ich gerade nicht, aber es soll zumindestens festgehalten sein, wie sich die Kinder körperlich entwickeln.
Greta misst jetzt 127 cm bei 24,2 kg. Clara ist 109 cm bei 18,5 kg. Tilli steht bei 85 cm und 11,3 kg.
22. Dezember 2013
26. Oktober 2013
Oktober 13 - Datenupdate
Hab ich doch glatt ewig vergessen zu posten. Ich hatte mir immer mal auf einem Zettel aktuelle Daten der Kinder notiert, leider aber wohl nie übertragen. Hier sind sie jetzt mal tagesaktuell. Greta misst 124 cm, Clara 106 cm und Matilda 84 cm.
11. September 2013
September 11
Zufällig heute - habe vorgestern 'Remember me' gesehen und bis zur letzten Szene gar nicht auf dem Plan gehabt, dass der Film was mit dem Datum zu tun hat. - Vor 12 Jahren saß ich bei E-Plus im Büro als Simone mich anrief und von einem Sportflugzeug berichtete, das in einen der World Trade Center Türme geflogen sei. Der Rest samt stundenlangem Peter Klöppel ist Geschichte. Kinder und selbst die Hochzeit waren damals nur ein Gedanke in der Ferne. Die Welt hat sich weiter gedreht und unsere älteste ist heute schon in der zweiten Klasse und entwickelt sich wirklich toll. Neben schulischem Erfolg geht sie mit großem Eifer ihren Interessen Reiten und Tennis nach. Beides wurde in den abgelaufenen Sommerferien mit je einer einwöchigen Freizeit dann auch entsprechend gewürdigt. Nebenbei ist sie verrückt nach aktueller Musik, trällert einigermaßen passend auch in Englisch die halbe Top100 mit. Nach einer Knötter- und Rebellionsphase ist sie heute in der Regel sehr ausgeglichen und auch eine sehr gute große Schwester. Schwierig wird es eigentlich immer nur bei zu wenig Schlaf. Zum Thema: seit Monaten wollte sie nicht mehr im Elternbett einschlafen und mittlerweile ist sie auch bereit, wenn Sabrina bald studiert und daher auszieht, unter das Dach zu ziehen, um Platz für ein Tilli Kinderzimmer zu machen. Na ja, genau genommen soll Clara in Gretas Zimmer ziehen und Tilli in Claras. Mal sehen, wie es am Ende kommt. Jedenfalls zeigt das Ganze schon die gewachsene Unabhängigkeit. Ich würde einfach sagen, seit Mitte des zweiten Schulhalbjahres ist Greta auch in ihrem eigenen Verständnis ein Schulkind. Im Urlaub im Schwarzwald hat sie sich mit einem deutlich älteren Jungen sehr gut verstanden. Da hatte ich dann schon mal einen Ausblick, was mir da in Zukunft so alles blühen könnte, wobei das noch völlig undramatisch war. Na ja und vielleicht bleiben uns ja doch noch ein paar Jahre. Momentan jedenfalls ist Papa noch der einzig vorstellbare Mann in ihrem Leben. ;-) Ach - und noch ein Detail - Greta quasselt für ihr Leben gern. Macht man mit ihr beispielsweise eine Fahrradtour, dann kann es durchaus sein, dass sie die gesamte Fahrt über an einer Tour nur redet wie ein Wasserfall, fragt man allerdings wie der Tag in der Schule war, kommt ein beredtes 'Gut'. Aber waren wir anders? Woher soll man als Kind auch wissen, dass eine Gesangsvorführung zur Einschulung der neuen I-Dötzchen erwähnenswert gewesen wäre? ;-)
Clara hat die Knötterrolle von Greta so ein bisschen übernommen. Sie hat durchaus einen Hang zur Drama Queen. Das mag auch an der Konstellation liegen, nicht alles so zu können wie die große Schwester und auf der dutzig-dutzi Niedlich-Skala natürlich von der kleinen Schwester überholt worden zu sein - das Manko der mittleren Geschwister halt ganz klassisch. Clara ist niemandem gegenüber scheu und kann sich erstens großartig ausdrücken und hat zweitens echtes Einfühlungsvermögen. Außerdem hat sie einen Geruchssinn, der durchaus als bemerkenswert gelten darf, denn sie vergleicht Gerüche absolut treffsicher mit abgespeicherten Erfahrungswerten. Sie unterscheidet sich vor allem in einem sehr deutlich von Greta, denn sie sagt nicht die Wahrheit, wenn sie meint, es würde ihr nützen und verstößt auch bewusst gegen klare Ansagen der Eltern. Mal als Beispiel Süßigkeiten: Wo Greta tarurig und wütend darüber wurde, keine Süßigkeiten mehr haben zu dürfen, sich aber tatsächlich an das Verbot gehalten hat, nimmt sich Clara einfach doch irgendwann was und behauptet dann, der jeweils andere Elternteil hätte das erlaubt. Ich weiß beim besten Willen nicht, ob sie dieses Verhaltensmuster irgendwo aufgeschnappt oder selbst entwickelt hat. Noch ist das nicht so dramatisch, aber ich bin mal gespannt, wie sich das in Zukunft bei ernsteren Themen darstellen wird. Tolpatschig ist sie auch noch immer. Fast jeden Tag gibt es irgendeinen kleinen Unfall mit ihrer Beteiligung. Und sie hat einen echten Hang zu Marotten. Eine Zeit lang hat sie z.B. immer völlig unmotiviert Grunzgeräusche beim Essen gemacht und konnte trotz hundertfacher Ansage damit nicht aufhören. Von heute auf morgen war das dann aber plötzlich wieder weg. Gib ihr Bubblewrap und sie drückt dir alle Luftblasen aus, wenn du es ihr nicht wegnimmst. Außerdem kann sie sich total schlecht von Dingen trennen. Egal um was es geht (hier als Beispiel ihre ausgenudelte - und Clara nudelt Zahnbürsten wirklich - letzte Zahnbürste). Die in den Müll zu werfen hatte was von einer emotional ergreifenden Beerdigung. Clara kommt des öfteren nachts ins Elternschlafzimmer, aber im Gegensatz zu Greta, die leise eintritt und kurz leise fragt, ob sie sich zu uns in Bett legen darf (wie gesagt hat sie das zuletzt eigentlich eh nicht mehr getan), stapft Clara einfach ins Zimmer, haut vorher die Türe zu und wirft sich kommentarlos zwischen uns. Immerhin nehmen die nächtlichen Tritte gerade langsam ab, sodass ich auch mal gelegentlich noch in den Schlaf finde mit ihr neben mir.
So - meine Güte ist das letzte Posting ewig her. Matilda kann sitzen und seit dem 27.04. auch laufen (Das Video dazu ist auf unserem Youtube Kanal oben verlinkt). Dazu kann Tilli sprachlich durchaus mit ihren Schwestern mithalten. Ich würde sie zwischen Greta und Clara setzen, wobei ja auch Clara sprachlich weit vorne dabei war und ist. Sie bildet schon gelegentlich drei-Wort-Sätze und weist Dinge Leuten zu - Gretas Kakaun z.B. Schön sind, wie es auch bei den anderen war, ihre Wortkreationen wie Bottoast für Toastbrot z.B. Eigentlich seltsam, da sie wirklich viele Dinge schon absolut perfekt spricht. Im Klettern setzt sie gefühlt noch einen drauf im Vergleich zu ihren Schwestern, was vielleicht aber auch am Entspannungsgrad der Eltern mit Kind drei liegt. Da wo andere Eltern auf dem Spielplatz einem Dreijährigen noch helfen hoch zu kommen, gucken wir nur zu, wie Tilli das alleine managt. Unabhängigkeitsdrang hat sie sehr ausgeprägt. Wir mussten für sie zwei Jägerzäune am Haus installieren, damit sie nicht einfach wegrennt. Irgendwann saß ich auf der Terrasse und Tilli schob geräuschvoll ihren Puppenwagen durch die Gegend ums Haus. Irgendwann wurde es leiser und ich dachte, sie ist einfach an der Seite des Hauses, doch dann wurde es wieder etwas lauter, kam aber aus der falschen Richtung von jenseits des Gartens. Ein Blick über den Zaun bestätigte, dass sie auf dem Weg zum Spielplatz war. Da muss man bei ihr tatsächlich jederzeit echt aufpassen. Ihre Meinung kann sie durchaus auch schon sehr gut ausdrücken. Interessant auch, dass sie gelegentlich abends von sich aus nachfragt, ins Bett gebracht zu werden. Natürlich gibt es aber auch durchaus mal Widerstand, wenn ich sie bringen will. Ansonsten liebt sie ihr gelbes Mototad mit den 20 cm breiten Reifen und Simones Kuschelschaf Kasimir, von Tilli Kajau genannt. Seit dieser Woche geht sie zudem zu einer Tagesmutter in unserer Nähe, was noch schlecht bewertbar ist. Damit haben wir ja auch keine Erfahrungen, da für Greta die Großeltern einsprangen und Simone bei Clara vollständig zuhause geblieben ist. Da muss ich dann demnächst mal berichten, vor allem auch davon, wie es dann wieder mit zwei berufstätigen Eltern im täglichen Familien-Koordinationswahnsinn ausschaut.
Bis dahin wünsche ich friedliche Tage.
Clara hat die Knötterrolle von Greta so ein bisschen übernommen. Sie hat durchaus einen Hang zur Drama Queen. Das mag auch an der Konstellation liegen, nicht alles so zu können wie die große Schwester und auf der dutzig-dutzi Niedlich-Skala natürlich von der kleinen Schwester überholt worden zu sein - das Manko der mittleren Geschwister halt ganz klassisch. Clara ist niemandem gegenüber scheu und kann sich erstens großartig ausdrücken und hat zweitens echtes Einfühlungsvermögen. Außerdem hat sie einen Geruchssinn, der durchaus als bemerkenswert gelten darf, denn sie vergleicht Gerüche absolut treffsicher mit abgespeicherten Erfahrungswerten. Sie unterscheidet sich vor allem in einem sehr deutlich von Greta, denn sie sagt nicht die Wahrheit, wenn sie meint, es würde ihr nützen und verstößt auch bewusst gegen klare Ansagen der Eltern. Mal als Beispiel Süßigkeiten: Wo Greta tarurig und wütend darüber wurde, keine Süßigkeiten mehr haben zu dürfen, sich aber tatsächlich an das Verbot gehalten hat, nimmt sich Clara einfach doch irgendwann was und behauptet dann, der jeweils andere Elternteil hätte das erlaubt. Ich weiß beim besten Willen nicht, ob sie dieses Verhaltensmuster irgendwo aufgeschnappt oder selbst entwickelt hat. Noch ist das nicht so dramatisch, aber ich bin mal gespannt, wie sich das in Zukunft bei ernsteren Themen darstellen wird. Tolpatschig ist sie auch noch immer. Fast jeden Tag gibt es irgendeinen kleinen Unfall mit ihrer Beteiligung. Und sie hat einen echten Hang zu Marotten. Eine Zeit lang hat sie z.B. immer völlig unmotiviert Grunzgeräusche beim Essen gemacht und konnte trotz hundertfacher Ansage damit nicht aufhören. Von heute auf morgen war das dann aber plötzlich wieder weg. Gib ihr Bubblewrap und sie drückt dir alle Luftblasen aus, wenn du es ihr nicht wegnimmst. Außerdem kann sie sich total schlecht von Dingen trennen. Egal um was es geht (hier als Beispiel ihre ausgenudelte - und Clara nudelt Zahnbürsten wirklich - letzte Zahnbürste). Die in den Müll zu werfen hatte was von einer emotional ergreifenden Beerdigung. Clara kommt des öfteren nachts ins Elternschlafzimmer, aber im Gegensatz zu Greta, die leise eintritt und kurz leise fragt, ob sie sich zu uns in Bett legen darf (wie gesagt hat sie das zuletzt eigentlich eh nicht mehr getan), stapft Clara einfach ins Zimmer, haut vorher die Türe zu und wirft sich kommentarlos zwischen uns. Immerhin nehmen die nächtlichen Tritte gerade langsam ab, sodass ich auch mal gelegentlich noch in den Schlaf finde mit ihr neben mir.
So - meine Güte ist das letzte Posting ewig her. Matilda kann sitzen und seit dem 27.04. auch laufen (Das Video dazu ist auf unserem Youtube Kanal oben verlinkt). Dazu kann Tilli sprachlich durchaus mit ihren Schwestern mithalten. Ich würde sie zwischen Greta und Clara setzen, wobei ja auch Clara sprachlich weit vorne dabei war und ist. Sie bildet schon gelegentlich drei-Wort-Sätze und weist Dinge Leuten zu - Gretas Kakaun z.B. Schön sind, wie es auch bei den anderen war, ihre Wortkreationen wie Bottoast für Toastbrot z.B. Eigentlich seltsam, da sie wirklich viele Dinge schon absolut perfekt spricht. Im Klettern setzt sie gefühlt noch einen drauf im Vergleich zu ihren Schwestern, was vielleicht aber auch am Entspannungsgrad der Eltern mit Kind drei liegt. Da wo andere Eltern auf dem Spielplatz einem Dreijährigen noch helfen hoch zu kommen, gucken wir nur zu, wie Tilli das alleine managt. Unabhängigkeitsdrang hat sie sehr ausgeprägt. Wir mussten für sie zwei Jägerzäune am Haus installieren, damit sie nicht einfach wegrennt. Irgendwann saß ich auf der Terrasse und Tilli schob geräuschvoll ihren Puppenwagen durch die Gegend ums Haus. Irgendwann wurde es leiser und ich dachte, sie ist einfach an der Seite des Hauses, doch dann wurde es wieder etwas lauter, kam aber aus der falschen Richtung von jenseits des Gartens. Ein Blick über den Zaun bestätigte, dass sie auf dem Weg zum Spielplatz war. Da muss man bei ihr tatsächlich jederzeit echt aufpassen. Ihre Meinung kann sie durchaus auch schon sehr gut ausdrücken. Interessant auch, dass sie gelegentlich abends von sich aus nachfragt, ins Bett gebracht zu werden. Natürlich gibt es aber auch durchaus mal Widerstand, wenn ich sie bringen will. Ansonsten liebt sie ihr gelbes Mototad mit den 20 cm breiten Reifen und Simones Kuschelschaf Kasimir, von Tilli Kajau genannt. Seit dieser Woche geht sie zudem zu einer Tagesmutter in unserer Nähe, was noch schlecht bewertbar ist. Damit haben wir ja auch keine Erfahrungen, da für Greta die Großeltern einsprangen und Simone bei Clara vollständig zuhause geblieben ist. Da muss ich dann demnächst mal berichten, vor allem auch davon, wie es dann wieder mit zwei berufstätigen Eltern im täglichen Familien-Koordinationswahnsinn ausschaut.
Bis dahin wünsche ich friedliche Tage.
28. Januar 2013
Update Januar 2013
Tilli will nicht sitzen. Freiwillig sowieso nicht, aber irgendwie windet sie sich auch sofort aus der Position, wenn sie mal von uns hingesetzt wird. Vielleicht hängt das mit der Hüftentwicklung zusammen. Jetzt hat sie erst mal ein paar Physiotherapieeinheiten verschrieben bekommen. Mal sehen, wie sich das jetzt entwickelt. Sprechen funktioniert bei ihr schon ganz gut - noch sind die erkennbaren Worte rar, aber z.B. Clara hört sich fast perfekt an. Liegt vielleicht daran, dass der Name ihrer größeren Schwester das am häufigsten benutzte Wort bei uns im Haus ist - warum wohl... (Anm. Clara konnte auch als erstes Greta)
Simone hat ein paar früh blühende Blumen gekauft und auf der Fensterbank nebeneinander aufgestellt. Clara sieht das irgendwann und fragt Simone: "Mama, ist das ein Versuch?"
Letztens war ich bowlen zum Zeitpunkt, zu dem die Kinder abends noch Yakari gucken dürfen. Normalerweise kuschelt sich Clara dann immer ganz eng an mich. An diesem Tag war ich halt nicht da, da meinte Clara wohl zu Simone ganz aufgelöst: "Mama, ich brauch den Papa JETZT zum Kuscheln."
Mitten in der Nacht ruft Clara nach mir. Ich gehe rüber und lege mich zu ihr ins Bett. Nach etwa 20 Minuten ist sie immer noch nicht eingeschlafen und ich versuche es mit einem Trick, der sonst schon recht gut funktioniert, dass sie dann doch einschläft, und sage ihr, dass ich nur mal kurz austreten muss. Ich bin noch nicht mal im Bad angekommen, da höre ich aus Claras Zimmer "Maaaaamaaaaaaa!" (und natürlich erreicht sie was sie will und Simone verbringt die nächste halbe Stunde bei ihr).
Bei einem weiteren erfolglosen Versuch, Sie nachts wieder in den Schlaf zu bringen, endet es so, dass ich sie mit ins große Bett nehme. Aber auch dort schläft und schläft sie nicht ein. Mitten in der Nacht fragte sie dann aus heiterem Himmel in die todmüde Runde, was sie immer zu Schloss Beck gesagt hat, als sie noch kleiner war. Simone antwortete ihr "less bock", woraufhin sie in zig Versuchen "Schloss Beck" nicht mehr hinbekam...das alles nachts um drei. Oh Mann.
Greta hat nach langem und viel Rumgehampel wieder mal einen Zahn verloren, an einer unauffälligen Stelle unten außen einen Schneidezahn. Irgendwie traut sie sich nicht, einfach mal rustikal hin und her zu wackeln. Herausgefallen ist er beim abendlichen Zähneputzen. Stichwort Greta - sie scheint sich langsam zu einer ganz passablen Reiterin zu entwickeln. Den Umgang mit den Tieren scheint sie laut reiterhof schon ganz gut drauf zu haben. Mal sehen, wo das noch hinführt.
Aktuell: Clara ist seit Wochen absolut trocken und geht endlich auch nicht mehr auf's Töpchen, sondern auf die Toilette - es geht voran - one left to go.
Simone hat ein paar früh blühende Blumen gekauft und auf der Fensterbank nebeneinander aufgestellt. Clara sieht das irgendwann und fragt Simone: "Mama, ist das ein Versuch?"
Letztens war ich bowlen zum Zeitpunkt, zu dem die Kinder abends noch Yakari gucken dürfen. Normalerweise kuschelt sich Clara dann immer ganz eng an mich. An diesem Tag war ich halt nicht da, da meinte Clara wohl zu Simone ganz aufgelöst: "Mama, ich brauch den Papa JETZT zum Kuscheln."
Mitten in der Nacht ruft Clara nach mir. Ich gehe rüber und lege mich zu ihr ins Bett. Nach etwa 20 Minuten ist sie immer noch nicht eingeschlafen und ich versuche es mit einem Trick, der sonst schon recht gut funktioniert, dass sie dann doch einschläft, und sage ihr, dass ich nur mal kurz austreten muss. Ich bin noch nicht mal im Bad angekommen, da höre ich aus Claras Zimmer "Maaaaamaaaaaaa!" (und natürlich erreicht sie was sie will und Simone verbringt die nächste halbe Stunde bei ihr).
Bei einem weiteren erfolglosen Versuch, Sie nachts wieder in den Schlaf zu bringen, endet es so, dass ich sie mit ins große Bett nehme. Aber auch dort schläft und schläft sie nicht ein. Mitten in der Nacht fragte sie dann aus heiterem Himmel in die todmüde Runde, was sie immer zu Schloss Beck gesagt hat, als sie noch kleiner war. Simone antwortete ihr "less bock", woraufhin sie in zig Versuchen "Schloss Beck" nicht mehr hinbekam...das alles nachts um drei. Oh Mann.
Greta hat nach langem und viel Rumgehampel wieder mal einen Zahn verloren, an einer unauffälligen Stelle unten außen einen Schneidezahn. Irgendwie traut sie sich nicht, einfach mal rustikal hin und her zu wackeln. Herausgefallen ist er beim abendlichen Zähneputzen. Stichwort Greta - sie scheint sich langsam zu einer ganz passablen Reiterin zu entwickeln. Den Umgang mit den Tieren scheint sie laut reiterhof schon ganz gut drauf zu haben. Mal sehen, wo das noch hinführt.
Aktuell: Clara ist seit Wochen absolut trocken und geht endlich auch nicht mehr auf's Töpchen, sondern auf die Toilette - es geht voran - one left to go.
26. Dezember 2012
Keine Sorgen an Weihnachten
Nach zwei wirklich harmonischen Weihnachtstagen mit den Kindern (na ja bis auf eine kleine Schwächephase von Clara) im Kreise der Familie bringe ich Clara am ersten Feiertag ins Bett. Eins der Geschenke vom Christkind, einen Sorgenfresser, sehe ich vor ihrem Bett liegen und nehme ihn mit rauf in das Hochbett. Als Clara ihn sieht wird sie richtig wütend. "Der soll nicht in meinem Bett sein" schreit sie mich fast an. Stutzig nehme ich ihn und frage lieber noch mal kurz, was mit ihm sei, darauf bekomme ich als Antwort "Ich hab keine Sorgen".
Frohes Fest.
Frohes Fest.
16. November 2012
Es wird...
Es wird. Keine Frage. Es dauert halt. Bei allen dreien.
Aber hier erst mal das zahlenmäßige Update: Greta hat aktuell 1,19 m bei 21 Kilo, Clara ist genau einen Meter groß bei knapp 17 Kilo und Tilli liegt so knapp unter 70 cm bei 7,5 Kilo.
Die Phase gerade beinhaltet sicher die größten Veränderungen bislang. Zuerst mussten sich zwei Kinder an das dritte gewöhnen, dann ein Kind neu an die Schule und eines neu an den Kindergarten und parallel dazu machen die Veränderung auch noch die Eltern mit - und alle haben dabei so ihre Problemchen gehabt und haben sie sicher auch noch nicht alle abschließend verarbeitet. Bei dem ganzen Gewirr ist bei Clara eindeutig die Aufmerksamkeit auf's Trockenlegen zu kurz gekommen, sodass sie jetzt erst mit deutlich 3 Jahren so einigermaßen als trocken gelten darf. So langsam kommen wir auch in Grenzbereiche bezüglich der Windelgröße, die sie momentan noch nachts anbehält. Clara hat erheblich länger als Greta damals benötigt, um sich an die Tatsache zu gewöhnen, dass sie nun Regeltermine im Kindergarten hat. Anfangs waren wir begeistert, wie entspannt sie sich morgens in den baubedingt vom ländlichen Fischeln in den Brennpunkt Cracau ausgelagerten Kindergarten bringen ließ (zum Glück merkt man im Kindergarten selbst nichts von der Lage). Irgendwann dämmerte ihr dann aber wohl, dass das nicht nur ein paar Tage zum lustigen Schnuppern sein werden, sondern das jetzt immer so weiter geht. Von da an gab es viele, viele Tränen schon beginnend abends mit der Nachfrage, ob sie morgen wieder da hin muss, über das Aufstehen bis hin zum Abliefern und Weggehen. Die Nächte waren parallel auch ein Desaster mit mehrfachem Wachwerden mit Geschrei und genervten Eltern. Irgendwann im Oktober wurde es aber immer besser und heute im November läuft es wie geschnitten Brot. Sie nimmt gar nicht mehr wahr, wenn die Mama geht, so ist sie mittlerweile angekommen.
Clara darf Tilli nicht tragen - einerseits, weil da alles mögliche passieren kann, andererseits, weil das Gewicht alleine schon nicht gut für ihr Skelett ist und drittens, weil Tilli sonst nie in die Lage kommen kann, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Natürlich vergisst Clara die Ansage andauernd wieder und wird immer wieder ertappt, wie sie Tilli doch von A nach B trägt. Ich kann nicht mehr zählen, wie oft sie deswegen schon Auszeiten bekam. Lustig war auch, als ich es versucht habe, sie den Satz "Ich darf die Tilli nicht tragen" nach so einem Vergesser immer drei mal selbst sagen zu lassen und sie irgendwann, wenn sie wieder ertappt wurde, automatisch wie aus der Pistole genau drei mal diesen Satz freiwillig sprach. Ob das jetzt genau genützt hat, weiß ich nicht, jedenfalls ist es aber seitdem besser geworden. Übrigens ist Clara mittlerweile eine echte und leidenschaftliche Puzzle-Spezialistin. Puzzeln geht bei ihr immer und das geht auch prima zusammen mit der großen Schwester.
Stichwort große Schwester - Greta und die Schule sind noch keine echten Freunde, auch wenn es langsam besser wird. Hausaufgaben waren anfangs für sie wie ein Pfeil im Kopf, vor allem die Schönschreibübungen, allerdings vermute ich auch, dass sich Simones Laune zu solchen Disziplinübungen auf Greta abgefärbt hat. Mittlerweile macht sie die Aufgaben jedenfalls konsequent und rechtzeitig und man sieht auch eine Entwicklung im Schriftbild. Lesen dauert zwar noch, aber in der Regel bekommt sie es hin. Und in den letzten Tagen nehme ich auch immer öfter wahr, dass sie einfach mal irgendwas zu lesen versucht, was so in der Gegend geschrieben steht. Sie geht jeden Morgen allein aus dem Haus in Richtung Spielplatz, wo sich die Kinder der Gegend sammeln, um dann zur Schule zu marschieren. Oh Mann, ich werd alt.
Tilli krabbelt seit dem 18. September fröhlich durch die Bude, seit dem 17. Oktober richtet sie sich auch auf und diese Woche schaffte sie, die ersten Treppenstufen zu erklettern. Das heißt dann wohl auch, es muss mindestens noch ein Treppengitter her.Essen gibt es für sie über Tag mittlerweile mehrfach aus dem Gläschen oder angerührt und so was wie Kekse, Brötchen oder Pommes stopft sie sich auch schon mit Begeisterung rein. Einschlafen klappt beständig gut, durchzuschlafen eher nicht. Allerdings ist das möglicherweise auch wie bei Clara schon eher die bequeme Variante. Tilli ist übrigens verhaltensmäßig eher bei Clara als bei Greta, denn sie hat einen sehr empfindlichen Schlaf.
Übrigens, ein schönes Hilfsmittel als Erziehungsunterstützung ist das hier:
Ist eine hübsche Wandtafel aus Holz. Man bekommt Smileys dazu, die auf einer Seite gelb und auf der anderen rot sind. Dann kann man zu allen möglichen Zwecken ein Rennen machen und nach eigenen Regeln belohnen oder mit negativen Konsequenzen belegen. Ist echt gut und funktioniert auch. Kann man hier bestellen -> klick
Aber hier erst mal das zahlenmäßige Update: Greta hat aktuell 1,19 m bei 21 Kilo, Clara ist genau einen Meter groß bei knapp 17 Kilo und Tilli liegt so knapp unter 70 cm bei 7,5 Kilo.
Die Phase gerade beinhaltet sicher die größten Veränderungen bislang. Zuerst mussten sich zwei Kinder an das dritte gewöhnen, dann ein Kind neu an die Schule und eines neu an den Kindergarten und parallel dazu machen die Veränderung auch noch die Eltern mit - und alle haben dabei so ihre Problemchen gehabt und haben sie sicher auch noch nicht alle abschließend verarbeitet. Bei dem ganzen Gewirr ist bei Clara eindeutig die Aufmerksamkeit auf's Trockenlegen zu kurz gekommen, sodass sie jetzt erst mit deutlich 3 Jahren so einigermaßen als trocken gelten darf. So langsam kommen wir auch in Grenzbereiche bezüglich der Windelgröße, die sie momentan noch nachts anbehält. Clara hat erheblich länger als Greta damals benötigt, um sich an die Tatsache zu gewöhnen, dass sie nun Regeltermine im Kindergarten hat. Anfangs waren wir begeistert, wie entspannt sie sich morgens in den baubedingt vom ländlichen Fischeln in den Brennpunkt Cracau ausgelagerten Kindergarten bringen ließ (zum Glück merkt man im Kindergarten selbst nichts von der Lage). Irgendwann dämmerte ihr dann aber wohl, dass das nicht nur ein paar Tage zum lustigen Schnuppern sein werden, sondern das jetzt immer so weiter geht. Von da an gab es viele, viele Tränen schon beginnend abends mit der Nachfrage, ob sie morgen wieder da hin muss, über das Aufstehen bis hin zum Abliefern und Weggehen. Die Nächte waren parallel auch ein Desaster mit mehrfachem Wachwerden mit Geschrei und genervten Eltern. Irgendwann im Oktober wurde es aber immer besser und heute im November läuft es wie geschnitten Brot. Sie nimmt gar nicht mehr wahr, wenn die Mama geht, so ist sie mittlerweile angekommen.
Clara darf Tilli nicht tragen - einerseits, weil da alles mögliche passieren kann, andererseits, weil das Gewicht alleine schon nicht gut für ihr Skelett ist und drittens, weil Tilli sonst nie in die Lage kommen kann, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Natürlich vergisst Clara die Ansage andauernd wieder und wird immer wieder ertappt, wie sie Tilli doch von A nach B trägt. Ich kann nicht mehr zählen, wie oft sie deswegen schon Auszeiten bekam. Lustig war auch, als ich es versucht habe, sie den Satz "Ich darf die Tilli nicht tragen" nach so einem Vergesser immer drei mal selbst sagen zu lassen und sie irgendwann, wenn sie wieder ertappt wurde, automatisch wie aus der Pistole genau drei mal diesen Satz freiwillig sprach. Ob das jetzt genau genützt hat, weiß ich nicht, jedenfalls ist es aber seitdem besser geworden. Übrigens ist Clara mittlerweile eine echte und leidenschaftliche Puzzle-Spezialistin. Puzzeln geht bei ihr immer und das geht auch prima zusammen mit der großen Schwester.
Stichwort große Schwester - Greta und die Schule sind noch keine echten Freunde, auch wenn es langsam besser wird. Hausaufgaben waren anfangs für sie wie ein Pfeil im Kopf, vor allem die Schönschreibübungen, allerdings vermute ich auch, dass sich Simones Laune zu solchen Disziplinübungen auf Greta abgefärbt hat. Mittlerweile macht sie die Aufgaben jedenfalls konsequent und rechtzeitig und man sieht auch eine Entwicklung im Schriftbild. Lesen dauert zwar noch, aber in der Regel bekommt sie es hin. Und in den letzten Tagen nehme ich auch immer öfter wahr, dass sie einfach mal irgendwas zu lesen versucht, was so in der Gegend geschrieben steht. Sie geht jeden Morgen allein aus dem Haus in Richtung Spielplatz, wo sich die Kinder der Gegend sammeln, um dann zur Schule zu marschieren. Oh Mann, ich werd alt.
Tilli krabbelt seit dem 18. September fröhlich durch die Bude, seit dem 17. Oktober richtet sie sich auch auf und diese Woche schaffte sie, die ersten Treppenstufen zu erklettern. Das heißt dann wohl auch, es muss mindestens noch ein Treppengitter her.Essen gibt es für sie über Tag mittlerweile mehrfach aus dem Gläschen oder angerührt und so was wie Kekse, Brötchen oder Pommes stopft sie sich auch schon mit Begeisterung rein. Einschlafen klappt beständig gut, durchzuschlafen eher nicht. Allerdings ist das möglicherweise auch wie bei Clara schon eher die bequeme Variante. Tilli ist übrigens verhaltensmäßig eher bei Clara als bei Greta, denn sie hat einen sehr empfindlichen Schlaf.
Übrigens, ein schönes Hilfsmittel als Erziehungsunterstützung ist das hier:
Ist eine hübsche Wandtafel aus Holz. Man bekommt Smileys dazu, die auf einer Seite gelb und auf der anderen rot sind. Dann kann man zu allen möglichen Zwecken ein Rennen machen und nach eigenen Regeln belohnen oder mit negativen Konsequenzen belegen. Ist echt gut und funktioniert auch. Kann man hier bestellen -> klick
17. August 2012
Summer of '12
Es wird mal wieder Zeit für ein Update.
Wir waren im Urlaub bei Disney und sind wieder recht lange geflogen und rund um die Flüge auch noch eine Weile Auto gefahren. Auch in der Besetzung mit drei Kindern waren beide Reisewege absolut geschmeidig. Nur Clara war im Landeanflug des Rückfluges mitten aus dem Schlaf gerissen etwas neben der Spur. Ansonsten hat die neue Air Berlin Entertainment Plattform plus der mitgebrachten eigenen Unterhaltung die beiden größeren sehr gut versorgt, während die Kleine eh recht anspruchlos daher kam. Grundsätzlich können wir weiterhin nichts gegen Langstreckenflüge mit kleinen Kindern sagen. Gut vorbereitet ist das alles gut machbar und nicht schlimmer als eine Autofahrt nach Österreich z.B.
Der Urlaub war gewohnt toll und erholsam, vielleicht auch, weil wir die Wochen an einem Ort geblieben sind. Clara durfte auf die Goofy Achterbahn, was sie sichtlich genoss und wovon sie auch nach Wochen immer noch gerne berichtet. Greta hatte erst ein wenig Muffensausen, die Expedition Everest Achterbahn zu fahren, nicht zuletzt auch, weil Simone in ihrer Gegenwart zunächst echte Angst äußerte. Nach langem Bearbeiten traute sie sich schließlich doch noch und wollte ab da bei jeder Gelegenheit wieder auf die sehr intensive Fahrt. Von Space Mountain haben wir (Simone und ich) dann gemeinsam abgesehen, obwohl sie groß genug gewesen wäre, weil wir beide die Bahn als zu rappelig und noch zu schlecht gesichert für ihre Größe eingeschätzt haben. Auch die harte Mission Space Variante haben wir wegen der extremen Beschleunigungssequenzen lieber nicht besucht. Das wird dann beim hoffentlich irgendwann stattfindenden nächsten Mal mit einer größeren Greta nachgeholt. Toll war auch, wie beide Großen immer mehr Interesse an der englischen Sprache gezeigt haben. Clara hat irgendwie so Scannerohren, die aus jedem Lied im Radio mittlerweile ihr bekannte englische Fetzen extrahieren. Claras Lieblingsphrase "Dreams come true" muss man als Zuschauer einer Show im Magic Kingdom rufen, damit sich alles zum Guten wendet. Clara hat das durchaus auch an anderen Stellen im Urlaub aus voller Kehle angebracht, wenn sie meinte, das könnte helfen, wie z.B. im Nemo Musical im Animal Kingdom.
Zurück zuhause geht es mit großen Schritten in die Zukunft. Clara geht jetzt seit einigen Tagen in den Kindergarten und Greta ab nächster Woche in die Schule. Tilly isst jetzt mittags aus dem Gläschen, robbt schon so ansatzweise vorwärts und dreht sich volle 360 Grad problemlos auf der Stelle. So ein Mam-mam-mam kommt schon von ihr, von dem man meinen könnte, es soll so was wie Mama heißen. Clara hat diese Woche als Vorgriff auf den Geburtstag ein ziemlich cooles neues Fahrrad von BMW bekommen. Ulkigerweise bieten die namhaften und bekannten Fahrradhersteller die Größe 14 Zoll nicht an, was für Anfang Drei-jährige eine perfekte Größe darstellt. So fiel die Wahl auf das bayrische Autobauer-Modell. Und da Clara ganz anders tickt als Greta, war auch das in Krefeld vorrätige orange-schwarze Modell für sie als Mädchen trotzdem perfekt. Auch die Art und Weise wie Clara fährt unterstreicht ihre Unterschiede zu Greta. Sie ist absolut Amok-mäßig unterwegs und scheint keine Angst zu kennen, was bei allem Jubel über ihre begeisternde Art für die Fahrerei auf der Straße schon eine Herausforderung darstellt. Mal sehen, wie wir sie eingefangen bekommen, dass sie auch lernt, den Verkehr zu beachten.
Zum Schluss noch etwas Rühriges. Clara beschäftigt sich zeitweise intensiv mit dem Tod, was wir sehr erstaunlich finden. Einmal fragte sie Mama im Bett aus, wer alles traurig wäre, wenn sie tot wäre. Das ist schon irgendwie skurril, über so etwas mit einer Zweijährigen zu sprechen. Dann aber fragte sie auch, wann man denn sterben müsste. Auf die Antwort, dass das noch ewig lange dauern würde und man ganz, ganz alt sein müsste, kam nur die Frage: Sind Oma und Opa schon ganz, ganz alt?
Wir waren im Urlaub bei Disney und sind wieder recht lange geflogen und rund um die Flüge auch noch eine Weile Auto gefahren. Auch in der Besetzung mit drei Kindern waren beide Reisewege absolut geschmeidig. Nur Clara war im Landeanflug des Rückfluges mitten aus dem Schlaf gerissen etwas neben der Spur. Ansonsten hat die neue Air Berlin Entertainment Plattform plus der mitgebrachten eigenen Unterhaltung die beiden größeren sehr gut versorgt, während die Kleine eh recht anspruchlos daher kam. Grundsätzlich können wir weiterhin nichts gegen Langstreckenflüge mit kleinen Kindern sagen. Gut vorbereitet ist das alles gut machbar und nicht schlimmer als eine Autofahrt nach Österreich z.B.
Der Urlaub war gewohnt toll und erholsam, vielleicht auch, weil wir die Wochen an einem Ort geblieben sind. Clara durfte auf die Goofy Achterbahn, was sie sichtlich genoss und wovon sie auch nach Wochen immer noch gerne berichtet. Greta hatte erst ein wenig Muffensausen, die Expedition Everest Achterbahn zu fahren, nicht zuletzt auch, weil Simone in ihrer Gegenwart zunächst echte Angst äußerte. Nach langem Bearbeiten traute sie sich schließlich doch noch und wollte ab da bei jeder Gelegenheit wieder auf die sehr intensive Fahrt. Von Space Mountain haben wir (Simone und ich) dann gemeinsam abgesehen, obwohl sie groß genug gewesen wäre, weil wir beide die Bahn als zu rappelig und noch zu schlecht gesichert für ihre Größe eingeschätzt haben. Auch die harte Mission Space Variante haben wir wegen der extremen Beschleunigungssequenzen lieber nicht besucht. Das wird dann beim hoffentlich irgendwann stattfindenden nächsten Mal mit einer größeren Greta nachgeholt. Toll war auch, wie beide Großen immer mehr Interesse an der englischen Sprache gezeigt haben. Clara hat irgendwie so Scannerohren, die aus jedem Lied im Radio mittlerweile ihr bekannte englische Fetzen extrahieren. Claras Lieblingsphrase "Dreams come true" muss man als Zuschauer einer Show im Magic Kingdom rufen, damit sich alles zum Guten wendet. Clara hat das durchaus auch an anderen Stellen im Urlaub aus voller Kehle angebracht, wenn sie meinte, das könnte helfen, wie z.B. im Nemo Musical im Animal Kingdom.
Zurück zuhause geht es mit großen Schritten in die Zukunft. Clara geht jetzt seit einigen Tagen in den Kindergarten und Greta ab nächster Woche in die Schule. Tilly isst jetzt mittags aus dem Gläschen, robbt schon so ansatzweise vorwärts und dreht sich volle 360 Grad problemlos auf der Stelle. So ein Mam-mam-mam kommt schon von ihr, von dem man meinen könnte, es soll so was wie Mama heißen. Clara hat diese Woche als Vorgriff auf den Geburtstag ein ziemlich cooles neues Fahrrad von BMW bekommen. Ulkigerweise bieten die namhaften und bekannten Fahrradhersteller die Größe 14 Zoll nicht an, was für Anfang Drei-jährige eine perfekte Größe darstellt. So fiel die Wahl auf das bayrische Autobauer-Modell. Und da Clara ganz anders tickt als Greta, war auch das in Krefeld vorrätige orange-schwarze Modell für sie als Mädchen trotzdem perfekt. Auch die Art und Weise wie Clara fährt unterstreicht ihre Unterschiede zu Greta. Sie ist absolut Amok-mäßig unterwegs und scheint keine Angst zu kennen, was bei allem Jubel über ihre begeisternde Art für die Fahrerei auf der Straße schon eine Herausforderung darstellt. Mal sehen, wie wir sie eingefangen bekommen, dass sie auch lernt, den Verkehr zu beachten.
Zum Schluss noch etwas Rühriges. Clara beschäftigt sich zeitweise intensiv mit dem Tod, was wir sehr erstaunlich finden. Einmal fragte sie Mama im Bett aus, wer alles traurig wäre, wenn sie tot wäre. Das ist schon irgendwie skurril, über so etwas mit einer Zweijährigen zu sprechen. Dann aber fragte sie auch, wann man denn sterben müsste. Auf die Antwort, dass das noch ewig lange dauern würde und man ganz, ganz alt sein müsste, kam nur die Frage: Sind Oma und Opa schon ganz, ganz alt?
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